Aktuelles

TERMIN – ALD-Veranstaltung „Lärmaktionsplanung – 3. Stufe“

Am 27. November 2019 führt der ALD gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen eine Veranstaltung zum Thema „Lärmaktionsplanung – 3. Stufe“ durch.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

HBEFA 4.1 / Reale Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw nach wie vor zu hoch

Diesel-Pkw der neuesten Generation (6d-TEMP) unterschreiten Grenzwerte im Realbetrieb allerdings deutlich

Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 3 bis 6a/b/c weisen im realen Fahrbetrieb nach wie vor deutlich erhöhte Stickstoffoxidemissionen auf. Die Emissionen liegen damit um ein Vielfaches über den Grenzwerten für den Labormesszyklus. Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 6d-TEMP halten die EU-Grenzwertvorgaben dagegen auch im Realbetrieb ein. Das sind die Ergebnisse neuer Abgasmessungen an Fahrzeugen und verbesserter Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) in Zusammenarbeit mit fünf weiteren europäischen Umwelt- und Verkehrsbehörden.

Grundlage der neuen Daten ist das vor kurzem veröffentlichte Handbuch für Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA 4.1). Für Euro-6-Diesel Pkw liegen mit 52 untersuchten Fahrzeugen nun deutlich mehr Werte vor, die im praktischen Betrieb auf der Straße gemessen wurden als bei der letzten Version 3.3 des HBEFA aus dem Jahr 2017. Für alle anderen Abgasnormen von Euro 3 bis 5 konnten auf Basis der bereits vorliegenden Messwerte die Emissionen auf der Straße jetzt noch realitätsnäher ermittelt werden: So wurden unter anderem Fahrten mit höherer Beladung und noch realitätsnähere Verkehrssituationen berücksichtigt.

Aus der Pressemitteilung Nr. 29/2019 vom 11.09.2019 UBA

Die komplette Mitteilung finden Sie auf der Website des UBA

 

Lärm-Stress in Restaurants

Wer entspannt ein gutes Essen zu sich nehmen möchte, ist nicht erpicht darauf, vom Nachbartisch Berichte über geschäftliche „Heldentaten“ zu hören. Auch immer gleiche, zu laute Musikkonserven sorgen nicht für Stammgäste.

In viel zu vielen Restaurants treffen wir auf eine nicht optimale, oft sogar unerträgliche Geräuschkulisse. Dabei ist die Raumakustik neben dem Ambiente, den Speisen und Getränken sowie dem Service ein weiterer, immer häufiger ausschlaggebender Faktor bei der Auswahl eines Restaurants. Dessen akustisches Klima entscheidet maßgeblich mit darüber, ob Gästen der Aufenthalt gefällt und sie das Erlebnis als angenehm und wiederholenswert empfinden.

Wir gehen das Lärm-Problem mit Gastronomen gerne gemeinsam an und entwickeln ein passendes Konzept für eine angenehme Akustik.

Mehr zum Thema in aktuellen Meldungen:
www.hogapage.de/nachrichten
www.gastro.de/news

Wir konnten unter anderem schon zur Beratung einer hochwertigen Akustik in Hamburgs höchstem Restaurant Clouds – Heaven’s Bar&Kitchen in den
„Tanzenden Türmen“ beitragen.

Quelle: © Clouds – Heaven’s Bar & Kitchen

Mirco Bachmeier wird Geschäftsführer der LÄRMKONTOR GmbH

Dipl.-Ing. Mirco Bachmeier wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Geschäftsführer der LÄRMKONTOR GmbH bestellt

Seit dem Jahr 2005 arbeitet Mirco Bachmeier für die LÄRMKONTOR GmbH. Seitdem hat er viele wichtige Projekte bearbeitet, umfassend Erfahrung sammeln können und zahlreiche Kundinnen und Kunden erfolgreich beraten. Dabei hat er sich vom Sachbearbeiter über den Projektleiter bis zum Bereichsleiter entwickelt. Als Bereichsleiter war er bereits seit 2015 als Mitglied der Geschäftsleitung tätig.

„Ich freue mich darauf, dass ich an verantwortlicher Stelle im Unternehmen mit einem eingespielten Team für eine leisere und saubere Umwelt aktiv werden kann.“

LÄRMKONTOR GmbH im Bayerischen Rundfunk

Der Bayerische Rundfunk hat sich am 12. Januar 2019 in seiner Sendung „Gut zu wissen“ mit dem Thema „Gesamtlärm“ befasst. Teile des Beitrags wurden in den LÄRMKONTOR-Räumen in Hamburg gedreht.

Aus der Sendung „Gut zu wissen“ vom Bayerischen Rundfunk
am 12.01.2019 um 19:00 Uhr

 

Neue Mitarbeiter

Im Jahr 2018 konnten wir eine Reihe neuer Mitarbeiter begrüßen. Im Bereich der Bau- und Raumakustik sind das Dominic Kampshoff, Belen Lopez und Jaspar Wesemann, im Bereich Qualitätsmanagement Sebastian Namyslo und Eckhard Wrba unterstützt uns im IT-Bereich.

MarweinRunde fordert die Absenkung der Schwelle zur lärmbedingten Gesundheitsgefährdung

Sowohl in den maßgeblichen Vorschriften für die Bekämpfung des Verkehrslärms von Straßen und Schienenwegen, als auch in den diesbezüglichen höchstrichterlichen Urteilen wird die Schwelle zur lärmbedingten Gesundheitsgefährdung in Deutschland immer noch bei 70 dB(A) am Tage und bei 60 dB(A) in der Nacht gesehen. Nach Erkenntnissen der Lärmwirkungsforschung sind diese seit Jahrzehnten immer wieder herangezogenen Schwellenwerte überholt.

Dies nahm der Lärmschutzbeauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg Thomas Marwein MdL zum Anlass, die LÄRMKONTOR GmbH zu bitten, Lärmwirkungsforscher*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in die sogenannte MarweinRunde einzuladen, um mit ihnen über eine Änderung dieser Schwellenwerte zu diskutieren. Das Ergebnis dieser ersten MarweinRunden finden Sie hier.

Einen ausführlichen Artikel zu dieser Thematik hat der gemeinderat unter dem Titel „Lärmbelastung reduzieren“ in seinem Treffpunkt Kommune veröffentlicht.


Unterzeichnung des Memorandum – v.l.: Uwe Müller, Andreas Seidler, Mark Brink, Christoph Lechner, Thomas Marwein, sitzend: Dirk Schreckenberg. Es fehlt: Susanne Moebus

Quelle: Christian Popp / LÄRMKONTOR GmbH


Landespressekonferenz

Quelle: Christian Popp / LÄRMKONTOR GmbH

 

CNOSSOS –
Europäische Berechnungsmethode für den Umgebungslärm

Mit Bekanntmachung von 28.12.2018 des Bundesanzeigers (BAnz AT 28.12.2017 B7) wurden zum 31.12.2018 die vorläufigen Berechnungsvorschriften für die Berechnung von Umgebungslärm (VBUS, VBUSch, VBUI, VBUF, VBEB) außer Kraft gesetzt und durch die nationale Umsetzung von CNOSSOS (CNOSSOS-DE) ersetzt. Implementiert werden diese durch die folgenden Vorschriften:

  • Berechnungsmethode für den Umgebungslärm von bodennahen Quellen (Straßen, Schienenwege, Industrie und Gewerbe) (BUB)
  • Berechnungsmethode für den Umgebungslärm von Flugplätzen (BUF)
  • Berechnungsmethode zur Ermittlung der Belastetenzahlen durch Umgebungslärm (BEB)
  • Datenbank für die Berechnungsmethode für den Umgebungslärm von bodennahen Quellen (Straßen, Schienenwege, Industrie und Gewerbe) (BUB-D)
  • Datenbank für die Berechnungsmethode für den Umgebungslärm von Flugplätzen (BUF-D)

Link zum Bundesanzeiger: https://www.bundesanzeiger.de

WHO-Konferenz in Basel

Am 10. Oktober 2018 wurden in Basel die neuen „WHO-Leitlinien Umgebungslärm für die Europäische Region“ vorgestellt. An dieser Veranstaltung nahm der Vorsitzende der Geschäftsführung der LÄRMKONTOR GmbH, Christian Popp, teil.

Die komplette englischsprachige Ausgabe „Environmental Noise Guidelines for the European Region“ finden Sie als PDF-Datei hier. Eine deutschsprachige Zusammenfassung der Leitlinien hier.

LärmKongress 2018

Im Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg organisierte die LÄRMKONTOR GmbH den zweitägigen LärmKongress 2018. Es wurden praxisrelevante Impulse für neue Ideen im Lärmschutz gegeben sowie Einblicke in aktuelle Entwicklungen in der Lärmbekämpfung ermöglicht und dabei die Vernetzung der teilnehmenden Fachleute nachhaltig gefördert. Zur Internetseite des LärmKongress.

Die folgende Grafik bietet Impressionen von den Inhalten des zweiten Tages. Diese wurde während der Vorträge sowie der Podiumsdiskussion vor Ort angefertigt. Mit einem Klick erhalten Sie die Grafik in voller Auflösung.

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg


 

Jahrestagung 2018 der LÄRMKONTOR GmbH

„Eine funktionierende Koexistenz: Hamburger Hafen und Hamburger Fenster“

Die Veranstaltung fand am 22. und 23. Februar 2018 wie gewohnt im Hotel Hafen Hamburg statt und hat sich u.a. mit den Ergebnissen einer Befragung von Menschen befasst, die in Wohnungen mit dem Hamburger Fenster leben. Zudem wurde das bauschalltechnische Nachweisverfahren für das Hamburger Fenster sowie dessen Rolle in der Bauleitplanung vorgestellt. Aus juristischer Sicht wurde die Baurechtsnovelle 2017 beleuchtet, bevor Kollegen aus Hamburg und anderen Bundesländern ihre Herangehensweise beim Schallschutz in der Bauleitplanung darlegten.Kooperationspartner der Tagung ist die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg. Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungs-Seite.

 

Neue Mitarbeiter

Seit dem 15. Mai 2017 unterstützen uns Ruslana Böttcher und Sebastian Straßer bei der Projektbearbeitung im Immissionsschutz.

 

Forschung

Februar 2017 – Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Bewertung von Flugrouten unter Lärmwirkungsaspekten“ des Umweltbundesamtes entwickelte die LÄRMKONTOR GmbH zusammen mit den Partnern konsalt, Wölfel und OTSD ein Verfahren zur lärmwirkungsgerechten Beurteilung von Flugrouten. Hierbei wurde auf aktuelle Erkentnisse aus der Lärmwirkungsforschung zurückgegriffen. Der Abschlussbericht steht auf der Seite des Umweltbundesamtes zum Download zur Verfügung.

 

Christian Popp als Experte bei Anhörung

Januar 2017 – Die geplante Änderung der Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) wurde am 23.01.2017 bei einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit diskutiert. Geplant ist unter anderem, für die Ruhezeiten abends sowie an Sonn- und Feiertagen den Immissionsrichtwert um fünf Dezibel auf den des Tages außerhalb der Ruhezeiten zu erhöhen. Der LÄRMKONTOR-Geschäftsführer Christian Popp war als Experte zur Anhörung eingeladen. Seine Stellungnahme gibt die wesentlichen Punkte seiner Ausführungen im Ausschuss wieder.

 

(0:06:55 – 0:10:20 / 0:46:55 – 0:48:50 / 1:23:30 – 1:26:30 / 1:29:10 – 1:31:20)

 

„Oberbillwerder“

Dezember 2016 – Die LÄRMKONTOR GmbH unterstützt die IBA Hamburg GmbH bei der ersten Planungsphase des Gebiets „Oberbillwerder“ im Osten Hamburgs. Neben schalltechnischen Untersuchungen betreuen wir auch die Erschütterungsgutachten. Auf rund 120 Hektar soll neben Wohnraum auch Einrichtungen für Arbeit, Bildung, Freizeit, Sport und Erholung geschaffen werden.